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Marianne Ostermann
Schriftliche Hausarbeit [7.189 KB]
Klasse 8
Naturerfahrungen im Unterricht – Ein Konzept zur Einbindung aktiver Umweltschutzmaßnahmen für die Entwicklung des Umweltbewusstseins von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8.
Die Bedeutung der Umweltbildung im Rahmen der Schule ist nicht zu unterschätzen, zielt sie doch in letzter Konsequenz darauf, die Lebensgrundlage für die Zukunft der Menschheit zu sichern. Um sich diesem Ziel anzunähern, ist es notwendig, dass junge Menschen eine Haltung des persönlichen Verantwortungsbewusstseins entwickeln, wie sie schon im Oktober 1980 von der Kultusministerkonferenz der Länder gefordert wurde. Zentral ist dabei die Einsicht, dass die Umweltfrage jeden betrifft und dass „verantwortungsbewußtes Handeln des einzelnen und der Gesellschaft notwendig ist, um dem Menschen die Umwelt zu sichern, die er für ein gesundes und menschenwürdiges Dasein braucht“. Ausgehend von diesen grundlegenden Überlegungen zur Umweltbildung von Schülerinnen und Schülern entwickelt die Verfasserin ein Konzept für unmittelbare Naturerfahrungen, in denen umweltzerstörerische Prozesse anschaulich werden und in eigenes umweltschützendes Handeln überführt werden. Sie plant mit ihrer Lerngruppe ein Arbeitsvorhaben zum Amphibienschutz im Freiland, da es sich hierbei um eine Aktivität handelt, die vor der Haustür der Schülerinnen und Schüler stattfindet, und sie so eine etablierte und hilfreiche Methode kennen lernen, um die in unserer Heimat bedrohten Amphibien zu schützen.