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Sonderpädagogik - Home

Neuer Einstellungsjahrgang 01.11.2011

Programm für die Kompaktphase zu Beginn der Ausbildung vom 07.11. – 02.12.2011 [11 KB]


Gutachten "Auf dem Weg zur schulischen Inklusion in Nordrhein-Westfalen"

Gutachten "Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung im Bereich Lern- und Entwicklungsstörungen in Nordrhein-Westfalen"

Was ist neue im VD?

Materialien von der Schulleiter Dienstbesprechung im Kreis Lippe [1.835 KB]

Kerncurriculum für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst für Lehrämter in den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und in den Ausbildungsschulen - Schlussfassung [80 KB]



Neue Ausbildung

Hier können Sie das neue
Gesetz über die Ausbildung für Lehrämter an öffentlichen Schulen (Lehrerausbildungsgesetz – LABG) [274 KB] ,
die
Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen (Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung – OVP) [376 KB]
sowie den
Vergleich der alten und neuen OVP [133 KB]
einsehen.

Die Materialien zum neuen VD (01.11.2011) vom Kooperationstag, am 24.05.2011, finden Sie hier. [1.584 KB]



Gehirnforschung

Wie lernt unser Gehirn? Wie funktionieren Wahrnehmung und Denken? Wie wirken Gefühle? Die aktuelle Gehirnforschung kann auf diese Fragen zum Teil verblüffende Antworten geben. Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht wichtige, neue Erkenntnisse zu Tage gefördert werden. Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Direktor der psychiatrischen Uniklinik in Ulm, erklärt in der Sendereihe "Geist & Gehirn", wie das Wunderwerk in unserem Kopf funktioniert.
http://www.br-online.de/alpha/geistundgehirn/

Neurowissenschaften und Lernen
Was können neurobiologische Forschungsergebnisse zur Weiterentwicklung von Lehr- und Lernprozessen beitragen? Von Heinz Schirp.
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/p21/down/lernen.pdf

Das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm betreibt Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Kognitionswissenschaften mit Schwerpunkt Lernforschung. Die daraus gewonnenen Einsichten werden im Dialog mit Praktikern aus Bildungseinrichtungen in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen auf ihre Anwendbarkeit in der Praxis überprüft.
ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen

Die neurowissenschaftliche Herausforderung der Pädagogik
Nicole Becker beschäftigt sich kritisch mit dem Anspruch einiger Neurowissenschaftler, die Lehr- und Lernprozesse nicht nur zu erklären, sondern auch besser gestalten zu können als die Bildungs- und Lehr-/Lernforschung in der Erziehungswissenschaft.Seit einiger Zeit sieht sich die Erziehungswissenschaft mit Deutungs-, Erklärungs- und Geltungsansprüchen von Wissenschaftsbereichen konfrontiert, die zusammenfassend als Bio-Wissenschaften oder Lebens-Wissenschaften bezeichnet werden. Darunter findet sich eine ganze Reihe von Forschungsrichtungen, die für erziehungswissenschaftliche Fragestellungen von Bedeutung sind, z. B. Verhaltens- und Entwicklungsgenetik, Humanethologie oder die Evolutionspsychologie der Kindheit. Während diese Bereiche bislang noch wenig Interesse auf Seiten der Erziehungswissenschaft gefunden haben, werden Fragestellungen und Ergebnisse der Neurowissenschaften auf relativ breiter Ebene diskutiert. Diese Diskussion ist Gegenstand der Doktorarbeit von Nicole Becker. Insbesondere interessiert sie sich für die „bisherige Verwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse in populären und wissenschaftlichen Diskursen, in denen erziehungswissenschaftliche und praktische pädagogische Fragen behandelt werden. Dazu zählen die Berichterstattung über das Verhältnis von ‚Hirnforschung und Pädagogik’ innerhalb der Printmedien, die Ratgeberliteratur über ‚hirngerechtes’ Lernen und Lehren sowie die Rezeptionsansätze innerhalb der erziehungswissenschaftlichen Literatur“.

Deletionssyndrom

Deletionssyndrom 22q11 bzw. DiGeorge-Syndrom
Die so genannte Mikrodeletion 22q11 ist der zweithäufigste Gendefekt beim Menschen (nach der Trisomie 21 oder dem so genannten Down-Syndrom oder „Mongolismus“). Das heißt, ein winzig kleiner Teil der normalen Erbinformation für das Kind ist auf dem Chromosom 22 einfach verloren gegangen.
Die Kinder können schwer behandlungsbedürftig z. B. mit einem angeborenen Herzfehler auf die Welt kommen oder erst im Kleinkindalter mit einer ausgeprägten Störung der Sprachentwicklung auffallen. Manche Kinder zeigen auch ein „obsessives Verhalten“, das heißt lassen beispielsweise ihre Puppen nicht los, nehmen den Lolly nicht aus dem Mund und benehmen sich äußerst widerspenstig. Es können zudem Gedeihstörungen (das Kind isst nicht richtig), eine Immunschwäche (der Thymus entwickelt sich bei den Kindern nur teilweise oder gar nicht), eine Gaumenspalte (bis zu 69% der Patienten), zu niedrige Kalziumwerte oder auch eine Schwäche der Muskulatur gefunden werden.

Dialog im Dunkeln

- eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren
"Die einzige Form zu lernen, besteht in der Begegnung."
Martin Buber, Das dialogische Prinzip

Die Idee ist denkbar einfach: In völlig abgedunkelten Räumen führen blinde Menschen das Publikum in kleinen Gruppen durch eine Ausstellung. Aus Düften, Winden, Temperaturen, Tönen und Texturen wird ein Park, eine Stadt oder eine Bar gestaltet. Alltagssituationen, die ohne Augenschein eine völlig neue Erlebnisqualität erhalten. Ein Rollentausch findet statt: Sehende Menschen werden herausgelöst aus sozialer Routine und gewohnter Rezeption. Blinde Menschen sichern Orientierung und Mobilität und werden zu Botschaftern einer Kultur ohne Bilder. Die Wirkung ist beachtlich: „Dialog im Dunkeln“ tourt seit Jahren durch die Lande und wurde bisher in siebzehn Ländern Europas, Asiens und in Amerika präsentiert.
Seit April 2000 ist „Dialog im Dunkeln“ in Hamburg zu erleben. Hier konnte der Beweis angetreten werden, dass die Ausstellung auch über einen langen Zeitraum ihr Publikum findet und bindet. Der Erfolg ist beachtlich: Mehr als 370.000 Besucher bedeuten eine Auslastung von über 90% und hat die unterstützende Behörde für Soziales und Familie veranlasst das Projekt bis 2008 zu verlängern.
Mehr Informationen unter:
http://www.dialog-im-dunkeln.de/home_de.htm
http://www.dialogmuseum.de/home.html



„Schule kann gelingen“ - Ein Interview mit Enja Riegel, der ehemaligen Direktorin der Helene-Lange-Schule, die bei der Pisa-Studie als beste Schule in Deutschland abgeschnitten hat.